Zyklus-Wunder: Das sind die vier Phasen des Menstruationszyklus

Zyklus-Wunder: Das sind die vier Phasen des Menstruationszyklus

Wenn es um das Thema Menstruationszyklus geht, haben viele Menschen noch immer große Fragezeichen in den Augen. Und das, obwohl der weibliche Zyklus das Normalste der Welt ist. Höchste Zeit also, die absoluten Must-Knows einmal aufzuführen!

Der weibliche Zyklus: Phasen & Hormone

Der weibliche Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und endet mit dem Tag vor dem Einsetzen der nächsten Blutung. Er wird in vier Phasen unterteilt:

  • Menstruation
  • Follikelphase
  • Eisprung
  • Lutealphase
Jeder menstruierende Mensch besitzt ihren ganz eigenen Zyklus, der sehr unterschiedlich sein kann: Einerseits variiert die Zykluslänge, andererseits können die Zyklen auch untereinander stark schwanken. Dein Zyklus kann von vielen Faktoren beeinflusst werden: Stress, Ernährung, Bewegung, Anstrengung, psychische und seelische Belastungen und auch verschiedene Erkrankungen können hier eine Rolle spielen.
Viele Menstruierede kennen das Auf und Ab ihrer Stimmung während eines Zyklus. Das ist vollkommen normal. Grund dafür sind Geschlechtshormone, welche unseren Körper wogenartig überschwemmen. Folgende Hormone spielen im weiblichen Zyklus eine entscheidende Rolle:
  • Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
  • Luteinisierendes Hormon (LH)
  • Östrogen
  • Progesteron

Menstruationszyklus Dauer: Wie viele Tage dauert ein durchschnittlicher Zyklus?

Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein gesunder weiblicher Zyklus 28 Tage lang ist und einen Eisprung in der Zyklusmitte hat. Dieser Standardzyklus trifft aber gerade einmal auf 4% (!) aller Frauen zu. Die überwiegende Mehrheit der Frauen hat allerdings deutlich längere oder kürzere Zyklen und der Eisprung findet nicht in der Zyklusmitte statt. Wenn Dein Zyklus von der Norm abweicht, heißt das also nicht, dass etwas nicht stimmt. Ein gesunder Zyklus kann grob in zwei Phasen, bei detaillierterer Betrachtung in vier Phasen eingeteilt werden.

Die 4 Phasen des weiblichen Zyklus im Überblick

Menstruation: Die Monatsblutung

Ein neuer Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Periode. Die Blutung wird durch den Abfall von den Hormonen Östrogen und Progesteron ausgelöst. Da sich im vergangenen Zyklus kein befruchtetes Ei eingenistet hat, löst sich die Gebärmutterschleimhaut ab. Alle vier Hormone, die den Zyklus beeinflussen (FSH, LH, Östrogen und Progesteron), befinden sich hier an einem Tiefpunkt. Die Menstruationsblutung ist dabei bei jeder Frau unterschiedlich und variiert in Stärke und Dauer.
Vier bis acht von zehn Frauen leiden während ihrer Periode unter Bauchkrämpfen oder davor unter PMS. Und diese Regelschmerzen können richtig heftig werden: Wie der britische Professor John Guillebaud vom University College London herausgefunden hat, ist Schmerzlevel, dass Frauen während der Regelschmerzen aushalten, etwa mit den Schmerzen zu vergleichen, die man bei einem Herzinfarkt hat! Soll heißen: Keine Frau stellt sich an, wenn sie über Krämpfe während ihrer Periode klagt und die Beschwerden sollten nicht schulterzuckend kommentiert werden.
Was bei starken Periodenschmerzen helfen kann: Periodenunterwäsche! Mit unseren femtis Period Panties musst Du Dir nichts einführen und hast keinen Stress mit klebrigen Binden. Einfach Panty anziehen und wohlfühlen. Viele Frauen berichten uns, dass ihre Periodenschmerzen mit Menstruationsunterwäsche leichter werden. Unsere Modelle JULE und RUNA mit hohem Bund eignen sich auch gut bei Endometriose, da Dein Bauch durch den Highwaist-Schnitt der Unterwäsche schön eingepackt ist und nichts einschneidet.

Follikelphase: Die Eireifung

In dieser Phase sendet unser Gehirn vermehrt das Follikelstimulierende Hormon (FSH) aus. Dieses regt die Reifung von etwa 40 bis 100 Eibläschen in unseren Eierstöcken an. Die Eibläschen produzieren Östrogene, im Speziellen das weibliche Geschlechtshormon Östradiol. In der Regel entwickelt sich nur eines der Eibläschen zum sprungbereiten Follikel. Die anderen bilden sich normalerweise zurück, es sei denn es liegt eine Hormonstörung wie das PCO Syndrom vor.

Ovulationsphase: Der Eisprung

Das Östrogen im Körper steigt an, und das Luteinisierende Hormon (LH) wird ausgeschüttet. Es löst zusammen mit Progesteron den Eisprung aus. Die reife Eizelle wird in den Eileiter transportiert und wandert Richtung Gebärmutter. Während des Eisprungs öffnet sich der Gebärmuttermund leicht und der Zervixschleim verflüssigt sich. Wenn das Ei nicht innerhalb von 24 Stunden nach der Freisetzung befruchtet wird, zerfällt es und wird ca. zwei Wochen später mit der Menstruation ausgeschieden.
Während der Ovulationsphase wird mehr Zervixschleim (auch Ausfluss genannt) ausgeschieden, der weißlich oder leicht gelblich ist und sich cremiger anfühlt als in den anderen Zyklusphasen. Unser femtis Periodenstring SVEA ist extra für leichte Tage ausgelegt und eignet sich auch perfekt, wenn während des Eisprungs mehr Ausfluss im Höschen landet als sonst.

Lutealphase: Die Gebärmuttervorbereitung

Aus dem Follikel, der ehemaligen Hülle der Eizelle entsteht der Gelbkörper. Er produziert unter dem Einfluss von LH das Hormon Progesteron. Dieses führt zum Umbau der Gebärmutterschleimhaut, um eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Die Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut wird durch Bildung von Gefäßen verstärkt, Schleimbläschen und stützende Gewebestrukturen bauen ein“ Bett“ für eine befruchtete Eizelle. Der Gebärmutterkanal (Zervix) verengt sich nach dem Eisprung und der Zervixschleim wird fester. Das Gelbkörperhormon Progesteron führt zu einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur.

Wir finden es mehr als beeindruckend, was weibliche Körper jeden Monat vollbringen und wie der Menstruationszyklus mit seinen vier Phasen funktioniert. Egal wo in Deinem Zyklus Du gerade stehst - wir sind stolz darauf, Dich dabei begleiten zu dürfen.